03.11.2026

Stabile Tarife 2027

Auch 2027 stabile Tarife bei Hotellerie und Betreuung und weiter deutlich sinkende Tarife in der Pflege.

Wir freuen uns sehr, dass es seit 2024 gelungen ist, unsere Tarife bei Hotellerie und Betreuung stabil zu halten und diese Politik auch 2027 weiterzuführen. Durch laufende Weiterentwicklung gelingt es uns erneut, die Teuerung in den Bereichen Sach- und Unterhaltskosten zu kompensieren und Ihnen diese Effizienzgewinne und Kostendisziplin in Form von gleichbleibenden Hotellerie- und Betreuungspreisen weiterzugeben.

Beim aktuell grossen Politikum der Restkosten der Gemeinden für die Pflege leisten wir einen noch grösseren Beitrag. Pro geleistete Pflegestunde konnten wir die Preise bei gleichzeitig fairer Lohnpolitik für unser Personal zwischen dem Tarif 2024 und dem Tarif 2027 um über 10 % senken. Das geht nur durch grossen Einsatz und laufende Verbesserungsmassnahmen.

Der gesetzlich geregelte und auf maximal CHF 23.00 begrenzte Anteil der Bewohnenden an den Pflegekosten bleibt bestehen.

Mit den beschriebenen Massnahmen leisten wir einen wichtigen Beitrag, um dem Kostenanstieg für die Gemeinden entgegenzuwirken, der insbesondere durch die steigende Zahl hochbetagter Menschen mit zunehmendem Pflegebedarf verursacht wird.

Dank guter ambulanter Versorgung können die Menschen heute länger zuhause leben. Allerdings sind sie bei Eintritt in unser Haus auch deutlich pflegebedürftiger als früher. Der durchschnittliche Pflegebedarf pro Bewohner/in ist seit 2024 um 26 % gestiegen. Damit steigen die Kosten für die Gemeinden trotz all unserer Anstrengungen.

Auf diesen steigenden Bedarf haben wir leider keinen Einfluss. Wir wünschen uns, dass dies in der oft emotional geführten öffentlichen Diskussion berücksichtigt wird.

An der Tatsache, dass zunehmend geburtenstarke Jahrgänge ins hochbetagte Alter kommen und damit die Pflege- und Sozialkosten steigen, ändert auch nichts, dass einzelne politische Exponenten diese Kostenentwicklung medienwirksam auf eine angebliche Ineffizienz der Pflegeheime zurückführen.

Wir erfüllen unseren Leistungsauftrag mit Herzblut und gemäss den mit den Gemeinden vereinbarten Kriterien, welche regelmässig überprüft werden. Diese Qualität verursacht Kosten. Als professioneller Pflegedienstleister stehen wir auch klar zur beauftragten, qualitativ hochstehenden Pflege.

Bei steigendem Bedarf wäre ein Leistungsabbau der wirksamste Kostenhebel und dafür hat sich in der Politik bisher niemand ausgesprochen und das ist gut so.

Mit der sich weiter wandelnden Altersstruktur werden in den nächsten 20 Jahren steigende Herausforderungen auf die Gesellschaft zukommen. Dazu wünschen wir uns einen lösungsorientierten, sachlichen und faktenbasierten Dialog.

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